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Torschützenwette

Christopher Jagd22. August 2026

Bei einer Torschützenwette steht ein bestimmter Spieler im Mittelpunkt. Du tippst beispielsweise darauf, wer das erste Tor erzielt oder ob ein Spieler während der regulären Partie mindestens einmal trifft.

Der Endstand ist zweitrangig. Für die Wette zählt der benannte Torschütze.

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Torschützenwetten unterscheiden mehrere Zeitpunkte

3 verbreitete Varianten sind First Goalscorer, Anytime Goalscorer und Last Goalscorer. Die Auswahl bezieht sich jeweils auf einen anderen Zeitpunkt innerhalb desselben Spiels.

MarktGewinnbedingung
First GoalscorerSpieler erzielt das erste gewertete Tor
Anytime GoalscorerSpieler erzielt mindestens ein gewertetes Tor
Last GoalscorerSpieler erzielt das letzte gewertete Tor

Die Märkte sehen ähnlich aus. Ihre Wahrscheinlichkeiten unterscheiden sich deutlich.

Bei vielen Fußballmärkten zählen 90 Minuten plus Nachspielzeit

Betfair legt für seine genannten Torschützenmärkte die regulären 90 Minuten plus Nachspielzeit zugrunde. Eine Verlängerung zählt dort für diese Märkte nicht.

Auch Eigentore werden nach diesen Regeln bei den entsprechenden Torschützenwetten ignoriert. Ein offizielles 1:0 durch Eigentor macht den verursachenden Spieler also nicht zum erfolgreichen Anytime Goalscorer.

Andere Anbieter können ihre Regeln anders formulieren. Die Marktbedingungen bleiben deshalb Teil der Wette.

Beim ersten Torschützen entscheidet auch die Teilnahme

Für First-Goalscorer-Wetten gelten häufig besondere Teilnahmebedingungen. Betfair erklärt beispielsweise Wetten auf Spieler für ungültig, wenn diese erst nach dem ersten gewerteten Treffer auf den Platz kommen.

Das ist logisch. Ein Spieler, der beim 1. gewerteten Tor noch nicht teilgenommen hat, konnte dieses Tor nicht erzielen.

Beim Anytime Goalscorer reicht bei den zitierten Regeln dagegen grundsätzlich eine Teilnahme während der 90 Minuten plus Nachspielzeit, damit der Spieler als Teilnehmer des Marktes gilt.

!Torschützenregeln vor dem Tipp lesen

Eigentore, nicht eingesetzte Spieler, Einwechslungen und Verlängerung können die Abrechnung verändern. Der Marktname allein beantwortet diese Fälle nicht bei jedem Anbieter identisch.

Die Quote muss zur Torwahrscheinlichkeit passen

Eine Torschützenwette bleibt eine Wahrscheinlichkeitsentscheidung. Quote 4,00 entspricht vor Berücksichtigung der Buchmachermarge einer impliziten Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent.

Entscheidend ist deshalb nicht der Bekanntheitsgrad eines Spielers. Relevant sind Einsatzzeit, Rolle, erwartete Torchancen und der angebotene Preis.

Wer diese Beziehung genauer bewerten möchte, landet wieder beim Prinzip von Value Betting: Eigene Wahrscheinlichkeit und angebotene Quote werden miteinander verglichen.

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